Posted By Peter Pangerl On Friday, October 25, 2013, 6:39 PM

Moin moin,

wir haben Vorgestern Sucre gut aber auch kaputt erreicht. Wir haben die Strecke etwas schneller als geplant bewaeltigt, dank einiger Ueberraschungen. So war die Strasse die ersten 102km asphaltiert, so dass wir die erste Nacht in einer einfachen Hospedaje in Uncia verbrachten.

Danach ging es, am naechsten Tag, noch 22km auf richtig guter Strasse dahin bevor die Plagerei begann: Dirt-Road von unterschiedlichster Art und immer auf und ab. Wir durften auch noch einen Fluss per Furt durchqueren (spaeter sollten noch diverse Baeche folgen), da die Bruecke (300m flussabwaerts) beidseitig dank Erdrutsche nicht mehr erreichbar war. Um anschliessend wieder auf die "alte" Strasse zu kommen, ging es 200m mit 17% auf Schotter bergan. Den zweiten Tag haben wir es dann noch bis Pocoata (gesamt rund 69km) geschaft und in einem Hospedaje gepennt. 10km vor Pocoata hat uns dann, waehrend wir ein spaetes Mittag assen, noch Sigi eingeholt; einer der beiden Schweizer, mit denen wir schon von Lucanas (hinter Nazca) bis Cachora (kurz vor Cusco) zusammen geradelt sind.

Am dritten Tag kamen wir nur noch 54km weit und campierten in einem kleinem Lama-Dorf 10km vor Ocuri (wo es wieder eine Hospedaje gegeben haette). An diesem Tag kam zu der rauen Dirt-Road auch noch starker Wind (abwechselnd von der Seite und Vorne) dazu.

Am vierten Tag ging es rund 47km auf und ab auf Erd-Strassen bis Rodeo weiter, wo wir (nach Fragen im "Centro de Salud" = lokales Hospital) in einem leerem Zimmer des Impf-Zentrums unsere Iso-Matten und Schlafsaecke ausbreiten konnten.

Am fuenften Tag hatten wir dann wieder asphaltierte Strassen unter unseren Reifen. Zunaechst nur 16km hinter Ravelo und, nachdem wir den vorletzten Pass auf einer sandigen steilen Strasse erklommen haben, die letzten 25km bis Sucre.

Fuer die Plagerei durften wir wunderschoene Landschaften und unverfaelschtes bolivianisches (Land-)Leben geniessen/beobachten. Hier ein paar Eindruecke von unterwegs:

ich bei der Flussdurchquerung

leichter Niederschlag (wir waren rechtzeitig unter einem Dach)

Alpacas

Miene am Wegesrand

die Strasse

Steffen

die Aussicht

"unsere kleine Farm"

eine Abfahrt

Die Strasse im/neben dem Flussbett

Landschaft

Gruss,

Steffen und pete

Comments (1)

Comment By Peter Pangerl On Friday, October 25, 2013, 7:01 PM

Hello everyone,

We arrived tired out Sucre the day before yesterday. We needed 5 days for the approx. 350km from Oruro. Surprisingly, the first 102km were paved and we arrived the small town Uncia for our first stop. At the next day we had 22km more good road before the dirt-road began.

From now on, the street was dirt-road of different qualities and always climbs up and down the hills/mountains. We also crossed a river via a ford because the bridge was no longer reachable due to landslips. After approx. 69km we reached Pocoata at the end of the second day.

On the third day we traveled 54km and had to camp in a small village since we didn`t reached Ocuri 10km further before sunset. Besides the bad road, the wind from head and the side troubled us on this day. On the fourth day we made 47km until Rodeo. Here, we were allowed to sleep in an empty room of the vaccination-centre.

On the fifth day we got back the paved road, first a smaller part after Ravelo and finally, after a last steep climb up a sandy pass road, the last 25km before Sucre. The earnings for the 4 days bad road were a fantastic landscape and authentic Bolivian life to see.

Kind regards, Steffen and pete